„Urwald Offensive“ der Grünen

Aktuell ist der Presse zu entnehmen, dass die Grünen ein Positionspapier veröffentlich haben, in dem die Ökopartei Milliarden Investitionen und schärfere Gesetze fordert, um dem Waldsterben entgegenzuwirken. Außerdem schlagen die Grünen einen „Waldzukunftsfonds“ von einer Milliarde Euro für die nächsten Jahre vor. „Wir stehen vor einer neuen Dimension des Waldsterbens“ stellen darin Parteichef Robert Habeck und sein Fraktionsvorsitzender Anton Hofreiter fest. Ebendieser Anton Hofreiter hat sich in der vergangenen Woche von dem Kreistagsvorsitzenden der Grünen u.a. über den Fortgang der aktuellen Windkraftwerk-Projekte im Naturpark Rothaar-Gebirge informieren lassen. Es ist nicht das einzige Projekt, das von der ökologischen Partei unter dem Zeichen der „Klimarettung“ massiv unterstützt wird. Hier werden in absehbarer Zeit u.a. rund 90.000 qm C02 speichernder Wald unwiederbringlich zerstört und mit riesigen Mengen Beton und Stahl versiegelt.

Dieser Kahlschlag erhöht die schon vernichtete Fläche von bisher 1.400 ha Wald, die Windkraftindustrienlagen zum Opfer gefallen sind. Die gerodeten Bäume speicherten vormals pro Jahr 7 Mio. to C02. Was soll ich als Wähler nun von diesem Positionspapier halten? Alter Wein in neuen Schläuchen ist es nicht, eher Wasser predigen und Wein trinken, um im Bild zu bleiben….Wie passen Windkraftindustrieanlagen in Wäldern, sogar artenreichen Naturschutzgebieten zu der von den Grünen geforderten „Waldrettung“?

Frank Dubberke, Am Hamberg , 57399 Kirchhundem

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